Apple stellte auf der Keynote vom 16.10.2014 neue Produkte vor. Produktpflege beim iPad mit dem iPad Air 2. Freigabe von Mac OS X 10.10 und ein neuer „High-End-Mac“, den Retina iMac mit einer Bildschirmauflösung von 5120 x 2880 Pixeln.


Quelle: apple.com

Am 16. Oktober 2014 wird es wieder eine Keynote von Apple geben. It‘s been way too long. Was immer Apple damit ausdrücken will, es wird diesmal um Macs und iPads und vielleicht wieder eine neue Sensation gehen. Hoffen wir auf einen ruckelfreien Stream.

Quelle: apple.com

Das legendäre Zeichenprogramm Freehand von Aldus, danach gekauft von Macromedia und jetzt in Besitz von Adobe, wird eingestellt. In der aktuellen Page 12.06 wurde dies von John Loiacono (Senior Vice President Creative Solutions bei Adobe) indirekt bestätigt. 

Zitat: „Sicher. Freehand hat schon seit Jahren keine wirkliche Weiterentwicklung erfahren - auch bevor wir das Produkt übernommen haben. Es ist natürlich auch in Zukunft verfügbar und wird weiter unterstützt, aber wir haben die Weiterentwicklung eingestellt“.

Damit ist das Ende dieser Software besiegelt. Sehr schade. Ein Wechsel zu einem anderen Besitzer wäre wünschenswert gewesen.


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Zur Zeit (Oktober 2014) hat Apple einige Schwierigkeiten zu meistern. Die letzte Keynote hatte schon mit ruckeln begonnen. Die Computeruhr wurde vorgestellt, das hat das alles noch verdeckt, aber jetzt wird Apple höchstwahrscheinlich doch bezahlen müssen. 

Große Unternehmen versuchen Steuern zu sparen, wo es nur geht und der Gesetzgeber hilft ihnen dabei. Unternehmen suchen sich solche Länder raus, die wenig Steuern nehmen und auch sonst unternehmerfreundlich sind. 

Das ganze Geschäft wird „virtuell“ in diese Länder verlegt und die Gewinne werden woanders gemacht. Arbeiter die die Computer, Fernseher etc. zusammenbauen, werden mit einem kleinem Gehalt abgespeist. Durch den weltweiten Warenhandel kann man fast überall produzieren. Der hohe Gewinn ist dann „rein gewaschen“. 

Viele Länder und auch hier immer noch, nehmen Arbeitnehmerrechte nicht so ernst. Nur so funktioniert die Masche. Was hier in Europa mit der Industrialisierung gnadenlos durchgezogen wurde, wird jetzt im Jahre 2014 nochmal durchgespielt. Der Gewinn wird exorbitant und verschwindet z. B. bei Apple und den Banken. Die Banken sind eigentlich die Herrscher über die Staaten. Sie bestimmen ob ein Staat leben kann, oder nicht. Das ist die bittere Wahrheit. Zum Trost: Jedes Imperium fällt irgendwann ...

Quelle: tcu71kb.net


Der Schock, den Apple mit seinem Switch auf den Prozessorlieferanten Intel ausgelöst hat, sitzt tief. Hätte sich das jemals einer vorstellen können? Apple, die möglichst nichts mit dem Rest der Computerindustrie zu tun haben wollte, steigt auf einen „Mainstream-Prozessor“ um. 

Das Intel-Logo jetzt auf jedem Mac? Eigentlich müßte man sich veräppelt fühlen, aber so fallen nervige Erklärungen weg, wenn man gefragt wird, welcher Prozessor denn im Mac steckt. PowerPC kennen 1 Prozent der Menschheit, der Rest nur noch Intel-Prozessoren. Der Slogan „i love intel“, sollte deshalb von Mac-Usern immer als Sarkasmus aufgefasst werden...


Quelle: apple.com

Der Mac von Apple hat die Computerindustrie vorangebracht. Unternehmen, die vorher „normale“ Benutzer nicht auf dem Schirm hatten, mussten sich jetzt etwas mehr Mühe geben, um ihre Produkte verkaufen zu können. 

Apple hat nämlich die Benutzerfreundlichkeit an erste Stelle gesetzt. Dann war es ein sehr langer Weg, bis wirklich fast alle normalsterblichen einen Computer in die Hand nahmen. Das passierte erst so richtig 2007 mit dem iPhone. Der Computer in einer Hand. Natürlich hatten die Konkurrenten auch solche ähnlichen Produkte, nur die Benutzerfreundlichkeit war schlecht. Hier mußte Apple wieder voranschreiten und hat das Risiko getragen. 

Warum bekommt das nur Apple so hin?

Quelle: tcu71kb.net

Unsere kleine Apfel-Firma will den Massen-Markt. Das flehen unzähliger Mac-User wurde erhört. Der Mac mini für den „Hausgebrauch“. Eine kleine Schachtel mit kompakter Technik. Der 1. kleine Mac erschien 1984. Ein Mac zum knuddeln, aber mit Gesicht. Dieser muß noch mit Tastatur und Maus ausgestattet werden, dann kann das Mac-Erlebnis beginnen. 

Werden wir viele Windows-User begrüßen können? Können sie vom Mac überzeugt werden? Apple hatte schon viele Versuche unternommen, aber der Massenmarkt wollte Apple nicht. Viele haben den Mac einfach nicht begriffen, oder Apple konnte ihnen die Vorzüge nicht näher bringen. Der Preis könnte es auch gewesen sein? Niemand kann das genau wissen, oder analysieren. Wünschen wir diesem Mac alles Gute!


Quelle: apple.com