Vom 15. bis zum 17. Juli 2002 findet in New York die nächste MacWorld statt. Natürlich werden wieder Wunderdinge von Apple erwartet, wie zu jeder Messe. Warum ist das bei Apple so? Und warum nur bei dieser Computerfirma (außer natürlich Microsoft, aber diese Firma eher, weil sie wieder negative Schlagzeilen macht)? 

Apple versprüht immer noch den Charme einer Startup Company und dies, obwohl sie schon über 20 Jahre alt ist und quartalsweise für Tod erklärt werden. Mit der Rückkehr von Steve Jobs, wurde dies noch verstärkt. Er zieht die Menschen an, wie ein Magnet, auch solche, die nichts mit Computern am Hut haben. 

Steve Jobs schafft es Produkte so anzupreisen, daß sie danach in Mengen Apple aus den Händen gerissen werden (wenn nicht Lieferschwierigkeiten, den Plan verhindern). Diese MacWorld wird mit Sicherheit wieder alle Gerüchteseiten kochen lassen und so spannend wie ein Krimi.

Quelle: apple.com

Apple stellt das X vor den Server. XServe sind die neuen Server von Apple. Superflach und durch stapeln läßt sich die Prozessorkraft enorm steigern. Natürlich sind diese Server extrem einfach zu konfigurieren, durch das Mac OS X Server Betriebssystem. Genaue Technische Daten sind hier zu finden: XServe. 

Apple steigt also in den Servermarkt ein. Server hat Apple schon früher hergestellt, aber nie so durchdacht und konsequent. Das Herz eines Unternehmens sind schon immer “Großrechner”, oder auch Server genannt. Sie lösen große Berechnungen, oder halten gigantische Daten bereit. An diese Server sind meistens kleinere Computer angeschlossen, die Clients. In heutigen Unternehmen sieht es meistens so aus, daß hier Lösungen von DELL, Compaq, oder SUN verwendet werden und an diesen Servern “hängen” zum größten Teil Windows Rechner und wenige Macs. Hier schließt sich jetzt der Kreis. Warum nicht gleich alles von Apple? 

Und genau das ist der Trick. Wenn das Herz ein Server von Apple ist, dann kann man auch gleich die Clients mit Macs ausstatten und nicht mit Windows Systemen. Alles aus einer Hand eben und damit kann die Basis an Macs in Unternehmen vergrößert werden und der Marktanteil würde steigen. Jetzt müssen nur Unternehmen der Apple Lösung vertrauen schenken und hier muß Apple sehr viel Werbung machen. 

Quelle: apple.com

Apple stellte gestern den iPod vor. Kennzeichen: MP3 Player mit FireWire Schnittstelle, für die Übertragung auf eine 5 GB interne Festplatte. Apples Strategie wird langsam sichtbar. Digital Apple. Siehe www.apple.com.

Quelle: apple.com

Auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz von Apple in San Jose (06. bis 10. Mai 2002), wurde Mac OS 9 begraben. Steve Jobs eröffnete die Keynote mit einem Totenbegräbnis und verabschiedete sich damit vom alten System. Entwickler sollen sich nun auf Mac OS X konzentrieren, um dieses System schneller voranzubringen. 

Quelle: apple.com

Heute morgen um 9:54 hielt ich meine Mac OS X 10.1 Upgrade CD in den Händen :-). Schnell nach Hause und installiert. Dauerte über eine Stunde, aber es ist definitiv schneller geworden. Alles reagiert fix, wie es eben sein sollte. Sogar die Classic Umgebung funktioniert viel besser. Mein Canon Scanner wurde jedenfalls sofort angesprochen und Cinema 4D V5.5 unter Classic läuft jetzt auch super. Vollkommen Zufrieden. Natürlich wird Apple hier nicht aufhören, die nächsten Updates sind schon angekündigt...

Quelle: tcu71kb.net

Viel zu tun gibt es für Apple, denn Mac OS X ist noch nicht so, wie es sich viele gerne wünschen. Vor allem wird die vermeintliche Trägheit kritisiert und hier die Reaktionszeit von Programmen. Dies weiß Apple natürlich auch. Es wird seinen Grund haben, warum die nächste Version von Mac OS X 10.2 den Codenamen Jaguar trägt. Hier soll definitiv an der Geschwindigkeit geschraubt werden und dies hoffentlich massiv. Wichtige Programme stehen jetzt endlich bereit. Photoshop ist eine lebende Legende auf dem Mac und jetzt startet sie auf Mac OS X durch. Für viele MacUser erst jetzt ein Grund auf das neue System umzusteigen, wenn nicht der Grund. Es hatte den Anschein gehabt, als wollte Adobe den Mac im Stich lassen, weil die Portierung sich so lange hingezögert hatte, doch die letzte MacWorld heilte alle Wunden. 

Apple sollte aber hier nicht mehr so fest an Adobe glauben, sondern eine eigene Bildbearbeitung entwickeln. iPhoto ist zwar eine kleine “Mini-Bildbearbeitung”, aber hier sollte Apple in ein größeres Programm Entwicklungszeit stecken, um nicht mehr von Adobe abhängig zu sein. Adobe hat nicht mehr als Zielgruppe die MacUser, sondern ist ein Global Player geworden und hier liegt eindeutig der Fokus auf der Windows Plattform. Das PDF-Format hat sich auf der Windows Plattform sehr stark verbreitet und Adobes neueste Entwicklungen werden immer öfter zuerst hier erblickt. PDF wird langsam Druckstandard und wenn Adobe komplett auf Windows umschwenkt, dann ist der DTP-Mac gestorben. Es gibt also viel zu tun für Apple... 

Quelle: tcu71kb.net

Apple gerät wieder in die Verlustzone und erwartet einen Quartalsverlust in Höhe von ca. 250 Millionen Dollar. Als Grund wurde der spürbare Rückgang der weltweiten PC-Verkäufe, Fehler im Management bei Apple und "verschlafen" von Trends genannt.

Quelle: apple.com